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Lapacho (oder Tabebuia avellanedae)

Der Lapachobaum, wird wenig angewandt in der traditionellen europäischen Medizin. Er war aber schon den alten Völkern aus Brasilien, Bolivien, Peru, Paraguay, Argentinien und den Bahamas bekannt. Die Inka nutzten die vielfältigen Eigenschaften in ihrer Kräutermedizin gegen Mikroben und Parasiten. Sie liessen die Rinde in warmem Wasser einweichen, wodurch Pflanzenwirkstoffe wie Naphthochinone (Lapachol, Xiloidone), Anthrachinon und Quercetin freigesetzt wurden. In der ganzheitlichen Medizin wird Lapacho, richtig dosiert angewandt, effektiv bei Pilzinfektionen oder wiederkehrendem Candidabefall der Haut und Schleimhäute und des Darms eingesetzt. Auch wirkt es unterstützend bei Blasenentzündungen, Ekzemen und Psoriasis. Man hat eine positive Wirkung bei Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren festgestellt. Es treten keine Nebenwirkungen auf, wie es sonst bei den üblichen antimykotischen Behandlungen der Fall ist.


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